Projektinfos


Ausgangssituation

Schon vor 2020 zählten viele Kinder und Jugendliche im Fach Mathematik zur sogenannten „Risikogruppe“, die Verstehensgrundlagen und Mindeststandards am Ende der Jahrgangsstufen 4 und 9 nicht erreichen können. Ein Weiterlernen in den folgenden Klassenstufen wird dadurch erheblich erschwert. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung durch Schulschließungen sowie digitalen Unterricht noch einmal deutlich verstärkt und Lernlücken, vor allem bei leistungsschwächeren Lernenden und jüngeren Kindern, größer werden lassen.

 

Ziel

Das MaCo Projekt fokussiert sich auf Kinder und Jugendlichen, die Lernrückständen ausgesetzt sind. Im Rahmen des Projekts werden Verstehensgrundlagen und Basiskompetenzen für besonders betroffene Kinder und Jugendliche aufgearbeitet. Um diese Lerngrundlagen nach Corona schnellstmöglich aufzuholen, bedarf es jedoch einer professionellen Begleitung durch gezielt für diese Förderung ausgebildetes Personal. MaCo richtet sich daher nicht nur an Lernende und deren Eltern, sondern fokussiert die Förderung und Fortbildung von Lehr- und Förderkräften sowie von Fachfremden.

 

Herangehensweise

Im MaCo-Projekt entstehen modulare Förderprogramme. Auf diese Programme abgestimmt werden Fortbildungsprogramme für Lehr- und Förderkräfte zeitnah ausgearbeitet und umgesetzt sowie fachdidaktisch abgesicherte Materialien zur Unterstützung der Förderung entwickelt. Zudem sollen fachfremde und semi-professionelle Förderkräfte geschult werden, um den Lernenden eine bestmögliche Unterstützung bieten zu können.

Initiiert durch

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